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Jubi-Tour 2012

 
 
 
 
 
 

 

Jubi-Tour: 10 Jahre Töffclub Offes (R)ohr

 

10 Jahre Töffclup Offes(R)ohr, war für uns Anlass genug um eine Tour zu organisieren, die hammermässig ausfallen muss. So setzten wir uns hin und nahmen es in Angriff. Es soll nach Sardinien gehen, das war uns schon früh klar. So organisierten wir eine Hammertour von 9 Tagen. Am 1.06.2012 soll der Start erfolgen, ab Seuzach.

 

1. Tag  1.06.2012


Pünktlich um 6 45 Uhr trafen sich  9 Mitglieder des Clups auf dem Parkplatz Rietacker. Manchen stand die schlaflose Nacht noch in den Augen, konnte doch der eine oder andere nicht richtig schlafen vor Aufregung.

 

Jubi-Tour 2012

 

Nach einem kleinen Briefing, von Conoi-Rules, und der zu bewältigenden Strecke, fuhren wir Punkt 7oo Uhr, bei bewölktem Himmel gegen St.Gallen los. Der erste kurze Zwischenhalt erfolgte kurz nach St.Gallen, musste doch noch ein Mitglied abgeholt werden, das alle nötigen Papiere auf sich hatte. In Chur stand der erste Tankstop an und die erste gemütliche Kaffeepause. Mittlerweile hat es aufgehört zu  regnen und wir kamen flott voran bis nach Melide. Hier im wunderschönen Grotto Boccalino ,wartete Walter schon auf uns, und servierte ein super Tessinermenue. Wir brachen nach einer guten Stunde wieder auf, über Chiasso, Mailand, Parma nach Livorno. Der Himmel zeigte sich nun von der schönsten Seite, so dass wir unser Durst, im Hotel Continental, im Garten um 18oo Uhr löschen konnten.

 

2. Tag 2.06.2012


Nach einem gemütlichen ersten Abend, machten wir uns schon um 6oo Uhr auf den Weg zum Hafen in Livorno, wo die Fähre nach Korsika auf unser Trupp wartete. Nach einer kurzen Wartepause, verschifften wir (Chind und Chegel). Die Ueberfahrt dauerte 4 Stunden, so dass sich jedes Mitglied mit Frühstück an Bord verpflegen konnte, anschliessend an Deck die Sonne geniessen und einfach die Seele baumeln lassen. Punkt 12oo Uhr, legte die Fähre im Norden Korsikas, in Bstia an. Das queren nach Süden bis Porto Pollo, und einer Pause in der Mitte der Insel, verlief problemlos. Das Hotel in Porto Pollo löste bei allen Mitgliedern ein ( WOU ) Effekt aus. Traumhaftschön gelegen, mit direktem Strandzugang, da lässt man sich gerne nieder. Nach einem ersten Bad im Meer, genossen wir das Abendessen und den Abend auf  jener Terrasse.

 

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3. Tag 3.06.2012


Heute wurde die Abfahrt auf  9oo Uhr festgelegt, Die Weiterreise führte uns nach Bonifacio der südlichsten Stadt Korsikas. Eine wunderbare alte Stadt, die hoch auf den Fels gebaut wurde. Diese zu besichtigen, war ein guter Tipp unserer Organisatoren, Angela Codoni und Hans Ineichen, wofür sie auch etwas Zeit einplanten. Punkt 12oo Uhr lief die Fähre nach Santa Teresa Gallura aus. Nach einer Stunde Fahrt, ereichten wir sardischen Boden. Kaum die Fähre verlassen, geht’s los mit den Kurfen und Höhen der Insel. Via ( Elefant ), einer der meist fotografierten Steine der Welt, erreichten wir das Hotel, um 16 30 in Bosa. Nach dem Zimmerbezug, das wir hier 2 Nächte gebucht hatten, ist Strandleben pur angesagt. 2km Strand, etliche Strandbars, 30 Grad und blauer Himmel, was will man  mehr. Nach einem guten sardischen Essen, genossen wir den Abend in Bosa.

 

 4. Tag 4.06.2012


Eine 225km lange südwestliche Tour war heute angesagt. Nach einem reichhaltigen Frühstück,
stiegen wir wieder in die Kleidung zum Ausfahren. Jeder der Teilnehmer war gespannt was
ihn heute wohl erwartet und was er erlebt. Um ca. 9 3o Uhr  fuhren wir los, um den südwesten der Insel zu erkunden.

 

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Fast nie aufhörende Kurven, genossen wir die Fahrt durch verträumte Täler und Dörfer. Das Mittagessen, viel auf ein schmuckes kleines sardisches Dörfchen, da liessen wir uns, in dem dortigen Gasthof, so richtig italienisch verwöhnen. Nun ging` s, nach einer Kaffeepause, wieder zurück nach Bosa. Bereits um 16oo Uhr, genossen wir den riesigen, fast leeren Strand und das kühle Bier der Strandbar.

 

5. Tag 5.06.2012


Wir trafen uns um 8oo Uhr im Frühstücksraum, und lauschten nach dem Essen, unseren Organisatoren gespannt zu, was heute für eine Tour auf dem Programm stand. Wie ein Tag zuvor ging `s erst um 9 3o Uhr los, so konnten wir alle sieben Sachen gebackt und auf den Bikes verzurrt werden. Es gab nämlich eine Querung der Insel nach Girasole. Nach 180km, und einer Pause an einem traumhaftschönen See, kamen wir im Hotel schon um 15oo Uhr an. Was uns sehr willkommen kam. Mal ausspannen, baden im Pool, oder einfach die Anlage bei einem kühlen Bier geniessen.

 

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6. Tag 6.06.2012


Die südöstliche Ausfahrt ging um 09oo los. Wie jeden morgen, die Infos zum Tag und deren Tour .Hörte sich sehr intressant an, besuchten wir doch ein Geisterdorf. Konnten wir uns nicht richtig vorstellen,was da auf und zu kommen könnte. Nach einem Kaffeehalt an der legendären SS125, erreichten wir das Geisterdorf Gairo ,wo tatsächlich im alten Dorf nur noch die Grundmauern der Häuser stand. Wir staunten nicht schlecht, so ein komplettes Dorf, ohne bewohner. Das käme davon, erklärte uns Hans, dass es vor x Jahren geheissen hat, es käme ein Bergsturz, so verliessen die Bewohner Haus und Hof. Das witzige daran ist, dass diese immer noch auf ihren Bergsturz warten.

 

7. Tag 7.06.2012


Heute wollte Hans mit uns  die legendäre SS125 im nördlichen Teil zu Gemüte führen, doch es kam alles anders. Das Banditendorf, Orgosolo ist mit Hausmalereien übersäht, und unbedingt zu besuchen, was wir auch taten. Auf der Piazza Grande, wo die Gare und Touristen Parken, stellten wir unsere Motos ab. Blauer Himmel und 32 Grad warm, schlossen wir unsere Helme an die dafür vorgesehenen Vorrichtungen. Nun war Mitbringseljagt und Kaffeepause angesagt. Nach einer guten Stunde kehrten wir zum Park zurück, es traf uns der Schlag, alle Helm waren von den Schlösser weggeschnitten, nur noch teile der Kinnriemen inkl. Oesen, hingen an den Schlösser. Die mitgeführten 2Tanksäcke, für Utensilien, weggeschnitten. Aerger war angesagt und eine längere Pause bei der dortigen Polizei, lies unser Vorhaben  der SS125 platzen. Nach 20km ohne Helm, deckten wir und wieder ein und kehrten zum Hotel im direkten zurück. 

 

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8. Tag 8.06.2012


Nach einem reichhaltigen Frühstück, verzurrten wir unser Gepäck, so gut es ging, auf unseren Bikes.
Leider ist heute die Rückreise angesagt. Punkt 10 oo Uhr, verabschiedeten wir uns vom überaus freundlichen Hotelpersonal, und fuhren los. Der Frontmann entschied sich doch noch über die wunderschöne Höhenstrasse SS125, nach Olbia zu fahren. Jeder der Teilnehmer dachte bestimmt, da war ich nicht das letzte mal, traumhaft schön, und Kurfen ohne ende. Ein super Aufsteller  zum gestrigen Tag,dieser war schon in weiter ferne, bei dieser Landschaft. Um 17oo Uhr kamen wir in Olbia an, suchten uns nördlich davon ein schönes Strandkaffee, um die Wartezeit zu überbrücken, da das einschiffen in die Fähre erst um 20 oo Uhr erfolgte. Diese legte auch pünktlich an und wir verstauten unsere Bikes im riesigen Bauch des Schiffes. Angela Codoni reservierte für uns Kabinen, da die Fähre die ganze Nacht brauchte bis nach Livorno. Alles verstaut und umgezogen, trafen wir uns 15m über der Wasseroberfläche an Deck wieder und verfolgten gespannt das ablegen des riesen Kahns. Nach einem längeren Schlumi, verzogen sich alle Mitglieder in ihre Kabinen.

 

9. Tag 9.06.2012


Aus dem Kabinenlautsprecher, tönte es um 05 3o Uhr, GUTEN MORGEN, WIR FAHREN IN DEN HAFEN VON LIVORNO EIN, UND LEGEN UM 06 45 AN. Wir packten unsere sieben Sachen, und trafen uns im Frühstücksraum.Die Fähre legte wie erwähnt pünktlich an, und wir fuhren aus dem riesigen Bauch. Am vorher bekannt gegebenen Treffpunkt, sammelten sich alle Mitglieder zur weiterfahrt. Hier verabschiedeten sich 2 Teilnehmer, da sie noch eine Woche in die Toscana gingen. Nun ging es Nordwärts. Mit einigen Stopps, Kaffee und Treibstoff aufnehmen, erreichten wir wieder Melide. Nach der feinen tessiner Haxe, köstlich zubereitet von Walter im Grotto Boccalino, machten wir uns auf zum Schlussspurt. Via Berhardino, Chur, St.Gallen, erreichten wir wieder Seuzach, und das ohne Regen. Herzlich verabschiedeten wir uns, mit der allen Frage, wann gehen wir wieder nach Sardinien, Die Organisatoren meinten, bestimmt noch einmal, was gerade eine Anmeldungswelle auslöste.

 

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Herzlichen Dank an unser Organisationsteam Angela und Hans, es war „ megagigahammermässig geil“

D A N K E

 

OK Jubi Tour Töffclup Offes( R )ohr
Angela Codono/Hans Ineichen

 
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