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Zweitages - Passtour

Zweitages-Pässetour vom 6. – 7. Juli 2018



Der Himmel sah am Morgen vom 6. Juli 2018 um 06.45 Uhr ziemlich grau und finster aus. Trotzdem wagten wir den Start zur Pässetour mit 17 Maschinen vorerst ohne Regenkleider. Bis zum Kaffeehalt auf dem Sattel kamen wir trocken durch. Allerdings wurde der Himmel noch dunkler und es standen uns Gewitterwolken bevor. Also kleideten wir uns richtig für die Weiterfahrt Richtung Wassen.

 

  

 

Am Start auf dem Rietackerplatz zur Pässetour

 

Nach dem ersten Tankstop in Wassen stand uns der erste Bergpreis bevor. Der Sustenpass ist sehr beliebt, schnell und in der Regel stark mit Laser überwacht, deshalb galt es, mit Vorsicht zu geniessen. In Innertkirchen bogen wir links ab Richtung Grimselpass. Die Strassen waren nass, der Himmel keine Spur heller. Das Passfahren muss auch bei schlechter Witterung geübt sein, natürlich ist es viel gefährlicher, aber damit unterscheiden wir uns vom Schönwetterfahrer.

 

In Gletsch angekommen fuhren wir Richtung Wallis bis nach Ulrichen, wo wir den Nufenenpass in Angriff nahmen. Der Regen liess nach und die Temperatur sank bis auf 6 Grad. Die Landschaft war traumhaft, zeitweise gab es Nebel., der die Sicht auf 10 Meter beschränkte. Auf der Passhöhe gab es die ersehnte Mittagspause. Gestärkt ging es zur Abfahrt nach Airolo, wo wir dann für einmal nicht die schnelle Gotthardpassstrasse nahmen, sondern die geschichtsträchtige Tremola, nur damit wir wieder einmal spüren durften, auf welchen Strassen unsere Vorfahren sich bewegten.

 

 

 

Weiterfahrt nach der Mittagspause auf dem Nufenen

 

Auf dem Hospiz angekommen galt es erst mal seine Arme auszuschütteln und wieder richtig auf den Sattel zu sitzen. Dann fuhren wir die Schnellstrasse runter nach Andermatt und nahmen uns den Oberalppass vor. Nach dem Tankstopp in Disentis war nun der Lukmanier auf dem Programm. Ein schneller schöner Pass der zügig befahren werden konnte. Nach dem Kaffeehalt in Olivone konnten wir uns von den Regenkleidern befreien. Es war so gegen 28 Grad, als wir auf der Autobahn im Tessin ankamen. Wir fuhren dann wieder nordwärts an Anfang des San Bernardinopasses,

 

 

 

Bei schönstem Wetter die Landschaften und Strassen geniessen

 

Kurzer Halt auf dem grossen Parkplatz, die Temperatur sank auf 7 Grad, Regenkleider anziehen, denn die schwarze Wand signalisierte keine Freundlichkeit. Also nahmen wir den letzten Pass dieses ersten Tages eben im starken Regen in Angriff. Spass machte es trotzdem und so kamen wir dann glücklich, müde und zufrieden in Splügen an, wo uns der Hotelier schon mit offenem Garagentor erwartete. Zimmerbezug, Bädelen, Apéro und Nachtessen, dann noch ein Schlummi und um 22.30 Uhr war alles still im Hotel.

 

Der Start am Freitagmorgen war köstlich, ein wunderschönes Frühstücksbuffet, herrlicher Sonnenschein, tolle Motivation, mit diesen Eindrücken starteten wir zum Splügenpass nach Italien. In Chiavenna erwartete uns eine Temperaturdifferenz von 25 Grad. Ab Richtung Malojapass zum Kaffeehalt. Bei wirklich schönstem Wetter fuhren wir über den rasanten Julierpass, dann der teilweise neu ausgebaute Albulapass zum Mittagshalt. In La Punt bekamen auch unsere Maschinen wieder Energie.

 

   

 

Die stolze Truppe vor dem Hotel in Splügen

 

Nun kamen wir zum letzten wirklichen Pass, dem Flüelapass nach Davos, dann über den Wolfgangpass nach Landquart, dann nach Jenins zum Kaffeehalt. Mit der Lutzisteig und dem Toggenburg schlossen wir diese Pässetour in Seuzach ab. Die Erinnerungen an die verschiedenen Temperaturen, den wechselnden Witterungsverhältnissen, den immer wieder ändernden Strassenverhältnisse während der 850km prägten uns schon, aber es war einfach wunderschön.



                Dario Casa




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