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Jubiläumstour 1. Mai

Jubiläumstour am 1. Mai

 

Die Jubiläumstour wurde im Jahresprogramm auf den 1. Mai gelegt. Da bei der Jahresplanung noch mit starken Einschränkungen der Reisemöglichkeiten gerechnet wurde, entschied der Vorstand, eine würdige Tour in der Schweiz zu planen. An einem gemütlichen Abend mit dem Präsidenten und der Thematik, Touren und Planung, hatte ich da schon ein paar fertige Vorschläge vorbereitet. Nach kurzer Diskussion war dann auch schon bestimmt, dass die Reise Richtung Toggenburg und Appenzellerland gehen sollte.

Am Start auf dem Rietackerparkplatz trafen sich am frühen Morgen dreizehn Reiselustige ein und wollten die Strecke, wie von Zürich nach Genf, unter die Räder nehmen. Der grosse Unterschied war, wir waren nach der Tour wieder zu Hause. Gut eingepackt mit Thermobekleidung, Winterhandschuhen oder eingeschalteter Griffheizung ging es wiederum pünktlich los. Auf dieser Tour sahen wir öfters eine Ortschaft mehrmals, fuhren aber ausser zu den Pausen nie die gleiche Strasse zwei Mal. Zuerst ging es ostwärts nach Islikon, Aadorf, an unbekannteren Orten wie Dingetswil, Müselbach vorbei, durchquerten Tufertswil bis zum ersten Halt in Winzenberg. Herzlich wurden wir mit Kaffee, Tee und Nussgipfel im Restaurant Frohe Aussicht empfangen. Hier hatte sich auch noch ein weiteres Mitglied zu uns gesellt und frisch gestärkt waren wir für weitere Kurven bereit.

 

 

Blühendes Toggenburg

 

Alsbald lud das blühende Toggenburg zur Weiterfahrt ein. Der Weg führte uns via Dergersheim, dem Neckertal und über den Hemberg ein weiteres Mal zurück ins Toggenburg nach Unterwasser. Zwischenzeitlich mussten wir leider einen Töff stehen lassen, eine Panne, das kann es geben. Die Weiterfahrt war aber kein Problem, wir hatten genügend Mitfahrgelegenheiten. Nach bereits einhundertvierzig Kilometern hatten wir noch einen kleinen Bergpreis zu meistern. Auf dem Chüeboden fanden wir an schönster Lage das Restaurant Älpli zur Mittagspause vor. Das Panorama war leider noch etwas in den Wolken, der Sonnenschein waren zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber. Wir fühlten uns schon fast privilegiert. Das Restaurant hatte eigentlich noch Betriebsferien und schon für zwei geschlossene Gesellschaften freundlicherweise geöffnet. Bei meiner Reservation wurde mir dann für den Club auch gleich, ohne zu überlegen das Okay gegeben, so dass wir herzlich willkommen und einwandfrei verköstigt wurden.

 

 

Sonnenschein, dank den Gastgebern auf dem Chüeboden, Unterwasser

 

Jetzt war es aber an der Zeit uns aus dem Tal zu verabschieden. Über die Schwägalp kurvten Richtung Appenzell. Bogen aber kurz zuvor wieder ab und nahmen eine schlanke Höhenstrasse in angriff, bis wir am höchsten Punkt unser Kaffeeziel auf dem Leimensteig vorfanden. Dort durfte wie gewohnt, egal was für Temperaturen, das Eis nicht fehlen. Genüsslich wurde eine Meringue geschlemmt.

 

 

Eine Pause wert, auf dem Leimensteig, Schlatt / Haslen

 

Da sich der Tag bereits dem Abend zuwandte, war für den letzten Reiseabschnitt bei kühler werdenden Temperaturen nichts Spektakuläres mehr geplant. So fuhren wir Richtung St. Gallen auf die Autobahn und verabschiedeten uns auf dem letzten Rastplatz vor Winterthur. Jeder musste wie üblich in eine andere Richtung und der vielen Baustellen willens, war dies für einmal die beste Lösung. Nicht fehlen durfte, dass beim Eintreffen zuhause die Rückmeldung des guten Ankommens nicht fehlen durfte. Nun ist sie auch vorbei, die kleine Jubiläumstour. Es war ein weiter Tag mit vielen Eindrücken, die gezeigt haben, wie schön doch die Schweiz ist und sein kann.

 

Jürg Flacher

 

 

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