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Piemont

Piemont vom 1. – 4. September 2022

 

Es sind schon einige Jahre verstrichen, seit wir das letzte Mal im Piemont waren. Nur diesmal benützten wir den Standort in Pianfei auch für einen Abstecher nach Frankreich. Wir starteten am 1. September 2022 um 07.00 Uhr ab Rietacker zur Viertagestour.

 

Ein langer Tag stand uns bevor, denn der Weg führte über den Sattel zur Axenstrasse, über den Furkapass ins Wallis bis nach Martigny, wo wir dann den grossen St. Bernhard überquerten. Dann fuhren wir durch das Val d’Aosta und steuerten ins Piemont, wo wir in Pianfei unser Hotel planten. Es waren doch 600km, die wir an diesem Tag zurücklegten, also der Apéro und das feine Nachtessen wohl verdient.

 

Am zweiten Tag starteten wir nach einem reichhaltigen Frühstück um 08.30 Uhr auf die Tour duch das Piemont Richtung Frankreich. Erst fuhren wir über den sehr schönen Col de la Maddalena nach Jausier, wo wir dann in den Königspass Col de la Bonnette abbogen. Er ist der höchste asphaltierte Passübergang für Fahrzeuge mit 2802müM. Die Bilder, welche wir oben zu sehen bekamen, bewegt sehr und sind grenzenlos. Das muss man gesehen haben und geht nicht spurlos an einem vorbei.

 

Die Rückreise führte uns über den Col de Turini und eigentlich durch den Tunnel des Col de Tende. Doch leider war dieser wegen den vielen Erdrutsche im ganzen Tal bis hinauf zum Tunnel gesperrt und konnte nicht passiert werden. Diese Tafel kam erst nach der Hälfte des Tales, nachdem wir bereits etwa 12 Baustellenlichtsignale durchfahren mussten und schon einige Zeit verloren. Dann kam die Totalsperre mit einer Hinweistafel, in eigener Gefahr müssten 46 Kehren bezwungen werden, um den Pass zu überqueren. Ehrlich, das hätten wir nie gedacht, für Allradfahrzeug knapp machbar, für uns eine Herausforderung, die wir annahmen und auch bestritten haben. Ein besonderes Erlebnis, etwas waghalsig, aber kribbelnd. Die italienische Seite war geteert und normal befahrbar. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir im Hotel an.

 

Nun stand der dritte Tag an, der etwas gemütlicher gestaltet war. Die Landschaften im Piemont sind auch sehr eindrücklich und wir fuhren Richtung Süden, durch Ligurien bis ans Meer. Zu den Rollerparkplätzen kamen wir nur durch das Fahrverbot, parkierten aber unsere Maschinen rückwärts, dass die Nummer nicht sichtbar ist. Zwei Polizeikontrollen passierten unseren Parkplatz, aber ohne ein spezielles Augenmerk. So konnten die einen ruhig im Meer baden und die anderen sich köstlich am Meer verpflegen. Auf dem Rückweg überquerten wir noch zwei schöne Höhen, die uns namentlich nicht bekannt sind.

 

Der vierte Tag galt ganz der Heimreise. Über 100km fuhren wir durch die Schönheiten des Piemonts, mit seinen vielen Plantagen und Höhen, die sehr eindrücklich sind. Dann ging es schnell, bei Alexandria auf die Autobahn, welche erst am San Bernardino endete, da wir den Pass überquerten und in Sufers unseren zweitletzten Halt hatten. Der letzte Halt ist meistens am Walensee, von da sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Seuzach. Eine total erfüllte Tour mit vielen verschiedenen Highlights und 1760 gefahrenen Kilometern. Wir sind alle glücklich und zufrieden zu Hause angekommen.

 

 

                                               Dario Casa

 

 

 

 

Mittagspause auf den Grossen St. Bernhard, eine tolle Landschaft

 

 

 

Die unglaublichen Eindrücke und Empfindungen auf dem Col de la Bonnette

 

 

 

Unsere tollkühne Truppe, die einiges auf sich nahmen

 

 

 

Der Abstecher ans Meer, es war sehr schön und erfrischend

 

 

 

Die Herausforderung des Col du Tende mit seiner Naturstrasse und den 46 engen Kehren

 

 

weitere Bilder in der Galerie

 
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